Während andere sich noch von der Silvesterfeier erholten, trafen sich 12 Wunstorfer Bogenschützen auf dem Vereinsgelände, um den Neujahrs-Wanderpokal auszuschießen.
Das Originelle dieses Turniers ist, dass jeweils der Vorjahressieger die Regeln für das nächste Neujahrs-Turnier festlegt. So kam die diesjährige Ausschreibung von Claudia Kretschmer, die sich Folgendes ausgedacht hatte:
Sieger des Turniers wurde, wer die wenigsten Ringe geschossen hat. Die ideale End-Ringzahl waren 18 Ringe (6 Passen x 3 Pfeile x 1 Ring). Geschossen wurde auf die 40er Feldauflage (Ringzahlen 1 bis 6). Die Treffer wurden wie folgt gewertet: Der äußerste Ring wurde mit 1 gewertet, gefolgt von 2, 3, 4. Der äußere goldene Ring ergab 5 Ringe. Der innere goldene Ring inkl. (x) ergab 6 Ringe. Ein Fehlschuss (M = Missed) brachte einem 10 Ringe/Punkte ein. Ein Fehlschuss (M = Missed) ließ sich durch eine komplette sportliche Einheit – wahlweise „Hampelmänner“ oder Kniebeugen – oder durch das Lösen eines Rätsels von 10 auf 5 Punkte reduzieren. Eine dieser Aufgaben musste von dem/der betreffenden Schütz*in direkt nach der Passe, in der ein oder mehrere Ms geschossen wurden, erledigt werden. Danach ging der Schießbetrieb weiter.
In diesem Jahr sicherte sich Friedhelm Hornemann den Pokal. Jetzt liegt es an ihm, welche Regeln nächstes Jahr gelten.
Trotz sehr kalter Temperaturen, Sturm und leichtem Schneeregen hatten alle Teilnehmer*innen viel Spaß und haben den Neujahrstag bei leckerem Essen und einem gemütlichen Beisammensein ausklingen lassen.













